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Häufige Fragen

In unseren häufig gestellten Fragen finden Sie Antworten auf zentrale Themen rund um die logopädische Abklärung, Therapie und Erstberatung. Wir geben Orientierung, was Sie wann tun können und wie der Ablauf bei uns aussieht.

Sprechen Sie mit Ihrem Kind in Ihrer besten Sprache, was meistens die Muttersprache ist. In der Sprache «des Herzens» können wir uns am besten ausdrücken. Davon profitiert das Kind. 

Bei mehreren Sprachen in der Familie bewährt sich «eine Situation, eine Sprache». So spricht beispielsweise die Mutter Spanisch, wenn sie mit dem Kind allein ist. Der Vater spricht Russisch, wenn er mit dem Kind allein ist. Wenn beide Elternteile anwesend sind, sprechen sie Englisch, ihre gemeinsame Sprache. Auf dem Spielplatz im Kontakt mit deutschsprachigen Familien sprechen die Eltern Deutsch. 

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind schon früh und regelmässigen Kontakt mit der deutschen Sprache hat. Um eine Sprache zu erwerben, braucht es drei (möglichst ganze) Tage pro Woche, in der das Kind mit dieser Sprache konfrontiert wird. 

Als Faustregel für den Medienkonsum (Fernseher, Tablet, Handys etc.) empfehlen wir folgendes: 

  • 1-3 Jahre: kein Medienkonsum. Ausnahme: zusammen mit den Eltern eigene Fotos anschauen oder Videoanrufe mit weit entfernten Grosseltern und Verwandten 

  • 3-4 Jahre: eine kurze Sequenz pro Tag, also ca. 5-15 Minuten 

  • 4-5 Jahre: eine etwas längere Sequenz pro Tag, also ca. 10-20 Minuten 

Wählen Sie geeignete Inhalte. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind dem Inhalt folgen kann. Für Kinder, die in der Sprachentwicklung verzögert sind, eignen sich Inhalte für jüngere Kinder. Schauen Sie mit Ihrem Kind zusammen die Sendungen an und sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber. 

Wir raten davon ab, dass im Hintergrund immer der Fernseher oder andere Medien laufen. Bei den Mahlzeiten sind alle Medien ausgeschaltet. 

Grundsätzlich können Kinder ab 2 Jahren logopädisch abgeklärt werden. Im Alter zwischen zwei und drei Jahren kann der Sprachentwicklungsstand bereits gut erfasst werden.  Falls nötig, kann Ihr Kind danach logopädisch unterstützt werden.  

Das Kind sollte zur logopädischen Abklärung angemeldet werden: 

  • Wenn Sie sich Sorgen machen. Ihre Besorgnis ist ausschlaggebend. 

  • Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihr Kind sich zurückzieht, verstummt oder aggressiv wird, weil es sich nicht genügend ausdrücken kann oder Sprache unsicher versteht. 

  • Wenn es stottert. 

Als Richtlinien für eine gesunde Sprachentwicklung gilt Folgendes: 

  • Im Alter von 24 Monaten hat das Kind mindestens einen Wortschatz von 50 Wörtern und produziert Wortkombinationen, also z. B. «Miau weg», «Auto kaputt» oder «Mama Brot kaufen». Es versteht einfache Aufträge und nennt sich beim eigenen Namen.

  • Im Alter von 36 Monaten drückt sich das Kind in ganzen Sätzen aus und stellt Fragen. Es wird auch von aussenstehenden Personen verstanden. Es versteht längere Sätze und einfache Geschichten in Bilderbüchern. Es kann kurze Gespräche führen und über Vergangenes sprechen. 

  • Im Alter von vier Jahren drückt sich das Kind in Haupt- und Nebensätzen aus. Es kann von Erlebnissen erzählen und es entstehen längere Gespräche. 

Wenn Sie unsicher sind, ob Sie Ihr Kind für eine logopädische Abklärung anmelden sollen, können Sie bei uns einen Termin für eine Erstberatung vereinbaren. 

Die Eltern sind wichtige Partner im Therapieprozess und sind zu Beginn natürlich auch mit dabei, bis das Kind sich für eine kurze Zeit von der Bezugsperson lösen kann. 

Die Eltern werden im Laufe der Therapie zu Gesprächen eingeladen und über spezifische Ziele der Therapie informiert. Ein beidseitiger Austausch optimiert den Therapieprozess. 

Die Eltern können sich bei Besorgnis für eine kostenlose Erstberatung direkt bei der Therapiestelle melden.  

Eine weiterführende Therapiemassnahme können wir allerdings nicht ausstellen.

Dies erfolgt erst nach einer ausführlichen logopädischen Abklärung am Kinderspital Zürich oder am Kantonsspital Winterthur. Auch hierfür können sich die Eltern dort selbständig anmelden. In der Regel übernimmt diese Anmeldung allerdings der Kinderarzt oder eine andere Fachperson. 

Sprechen Sie oft mit Ihrem Kind. Achten Sie sich darauf, was ihr Kind interessiert. Wohin schaut es, was zeigt es? Sprechen Sie z.B. über die Schnecke am Wegesrand, über den Liftschalter, den es drücken möchte, über den Zug, der kommt. Lassen Sie ihr Kind im Alltag «mithelfen» und sprechen Sie darüber was Sie und Ihr Kind tun. Schauen sie gemeinsam Bilderbücher an. Zeigen Sie ihrem Kind, dass Sie neugierig darauf sind, was es sagen möchte. Wiederholen Sie immer wieder bestätigend, was ihr Kind gesagt hat (Kind: «Dade» - Erwachsener: «Ja, eine Katze»).  

Die Dauer der Therapie ist individuell und steht u.a. in Zusammenhang mit den sprachlichen und kommunikativen Auffälligkeiten. Wenn möglich, kommen die Kinder zweimal wöchentlich in die Therapie. Wir arbeiten mit den Kindern in der Regel in Phasen von 3 – 6 Monaten. Nach einer Therapiephase folgt eine Pause, in welcher sich das Gelernte festigen kann. Je nach Auffälligkeiten und Verlauf können die Therapiestunden auf einen wöchentlichen Termin reduziert werden. 

Die ersten vier Lebensjahre sind eine besonders sensible Zeit im Spracherwerb. Ab dem Alter von etwa drei Jahren werden sich kleine Kinder bewusst, was sie schon gut können und was nicht; sie beginnen sich mit Gleichaltrigen zu vergleichen. Viele dreijährige Kinder, die nicht verständlich sprechen können, erleben Frustration. Einige ziehen sich zurück und werden sehr schüchtern, andere zeigen aggressives Verhalten. Sie verpassen dadurch im Alltag viele Lerngelegenheiten. Je früher ein Kind mit komplexen sprachlichen Schwierigkeiten in die Therapie kommt, umso eher können diese Auffälligkeiten angegangen werden.  

Indem das Interesse sowie die Motivation für das Lernen von Sprache gezielt geweckt oder verstärkt werden, können die Kinder (wieder) vermehrt von Sprachangeboten profitieren und sich oft auch für weitere Lerngelegenheiten öffnen. 

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